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RATTENSTURM. Angriff auf ein Sinkendes. Orchestriert.

Eine Kriegsoper

von Erling Wold (Musik) und Peter Wagner (Libretto) / nach einer Idee von Gerhard Lehner

Mitwirkende: Sebastian Brummer, Martin Ganthaler, Michaela Khom, Angie Mautz, Marilene Novak, Michael Uhlir & Nadine Zeintl
Inszenierung, Bühnen-, Video- und Lichtkonzepte: Peter Wagner
Bühnenbemalung: Manfred Bockelmann / Kostüm: Markus Kuschner
Musikalische Leitung: Alexei Kornienko und Elena Denisova / Orchester: Collegium Musicum Carinthia
Produktionsleitung: David Guttner

Die Premiere von RATTENSTURM findet am 13. Juni 2018, 
rund um den hundertsten Jahrestag des Unterganges der Szent István, 
in der theaterHALLE 11 in Klagenfurt statt. Beginnzeit: 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 15., 16., 17., 26., 27., 28., 29. und 30. Juni 2018

Information des klagenfurter ensemble:
Ein Jahrhundertprojekt von Peter Wagner und Erling Wold für das klagenfurter ensemble

Der Untergang der Szent István jährt sich, wie auch das Ende des Ersten Weltkriegs, 2018 zum hundertsten Mal. Angesichts dessen hat sich das klagenfurter ensemble gemeinsam mit dem Autor und Regisseur Peter Wagner entschlossen, diesen dramatischen und das Ende einer Epoche manifestierenden Ereignissen eine Bühne zu bieten.
Anders als es bei der Versenkung der Szent István geschehen ist, verlassen die Ratten bei Peter Wagner nicht das sinkende Schiff, sie entern es und bringen es stürmend zum Untergang. 

Information zur Inszenierung >>

Ein LKW mit toter Fracht

Film-Essay von Peter Wagner

Uraufführung: Sonntag, 22. April 2018, Matinee 11 Uhr, Diesel-Kino Oberwart
im Rahmen der OHO Filmtage 2018

In seinem „künstlerischen Dokumentarfilm“ lässt Autor und Regisseur Peter Wagner einen Teil jener Menschen zu Wort kommen, die unmittelbar an der Aufarbeitung einer Tragödie beteiligt waren. Sie hatte sich am 27. August 2015 im ostösterreichischen Ort Parndorf als Menetekel der zukünftigen politischen Entwicklungen in Europa ereignet und für weltweites Aufsehen gesorgt: An diesem Tag waren im Kühlkoffer eines in einer Autobahn-Pannenbucht abgestellten LKW 71 erstickte Flüchtlinge entdeckt worden. Damit war das sog. Flüchtlingsproblem mit einem Schlag in Mitteleuropa angekommen.

Große Teile des Interview-Materials und der teilweise verwendeten Texte von insgesamt 21 AutorInnen entstanden im Zuge der Produktion "71 oder Der Fluch der Primzahl", die 2017 in Parndorf Uraufführung hatte. 

Detailseite zum Film >>
Trailer Kino-Premiere am 22. April, 11h Matinee, Diesel-Kino Oberwart >>

Siehe hierzu auch

"71 oder Der Fluch der Primzahl" - Das Stück >>
"71 oder Der Fluch der Primzahl" - Die Inszenierung >>
"atem; aus; atmen" - Eröffnung des Europäischen Forums Alpbach 2017 >>
Offizieller Trailer >>
Directors Trailer >>
Trailer "atem; aus; atmen" >>

Zum Nachlesen

STRAMME STEINE

Ein Denkmal, um den "Anschluss" zu feiern. Im Österreich des Jahres 2018. Das gibt´s nicht? Doch, das gibt es - mitten im Burgenland. Nachrichten aus Oberschützen. 

Essay in Die Presse. Spectrum am 24. März 2018 >>

Mein Herz ist wie ein Stein

Konzertfilm - Gustav Mahler Preis 2017 im Musikforum Viktring
von Peter Wagner 
/ Uraufführung

Premiere: 20. März 2018, 20:30 Uhr, Volkskino Klagenfurt


Inszeniertes Oratorium als Beitrag zu den Menschenrechten
nach drei von Peter Wagner ausgewählten Texten von Sitting Bull, Winston Churchill und Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai.
Uraufführung: Stift Viktring, Arkadenhof / 21. Juli 2017
Gustav Mahler Kompositionswettbewerb der Stadt Klagenfurt 2017

KomponistInnen: Teil 1: Katharina Klement, A / Teil 2: Krzysztof Knittel, Pl / Teil 3: Otto Wanke, Cz

Mitwirkende – Chor: Nadia Petrova, Christa Maurer, Sopran; Waltraud Russegger, Karin Riessner, Alt; Bernd Lambauer, Michael Paumgarten, Tenor; Gerd Kenda, Walter Testolin, Bass; Paul Gulda: Cembalo; Margit Kern: Akkordeon; Wolfgang Mitterer: Keyboard, Electronics; Anton Feinig: Hammond Orgel, B3; Igor Gross: Schlagwerk
Ausdruckstanz: Saskia Hölbling; Zwischentexte: Angelika Mautz; Kostüme: Bella Ban
Idee, Dirigat und musikalische Gesamtleitung: Christoph Cech
Konzept und Inszenierung: Peter Wagner

Zur Inszenierung des Gustav Mahler Kompositionspreises 2017 >>

AUS

von Alois Hotschnig / Uraufführung

Mit Peter Raab und Gerhard Lehner / Inszenierung: Peter Wagner / Trailer >>

14., 16., 17. Februar 2.& 3. März 2018 20.00 Uhr - klagenfurter ensemble
Gastspiel am Theater Kosmos Bregenz 6. & 7. März 2018 
Eine Produktion des klagenfurter ensemble


Am 15. November 2016 feierte Alois Hotschnigs für das Theater adaptierter Text AUS als Uraufführung im klagenfurter ensemble Premiere. Jetzt ist das Stück in Oberwart zu Gast. Peter Raab, selbst schon ein alter Mann, arbeitet sich in seiner Rolle als Sohn eines archaischen männlichen Selbstbildern verhafteten Vaters in eine Sprache hinein, die ihn genauso in schmerzhafte Gewissheiten zwingt wie ohnmächtig vor sich hertreibt. Gerhard Lehner funktioniert die Bassklarinette zur Erzählung eines kaum bewertbaren, psychischen Untergrunds um. Und Peter Wagner inszeniert in der bewusst karg gehaltenen Bühne.
Man kennt die Geschichte vom hartherzigen Vater auf seinem Hof, vom Verstummen und lautlosen Schreien aus Scham, von Kälberstrick und Sauschlachten. Die österreichische Literatur ist voll davon. Aber selten hat man sie so eindringlich auf der Bühne erzählt bekommen wie mit der Uraufführung von Alois Hotschnigs dramatisierter Erzählung "Aus“. Messerscharf ist die Sprache, kalt ist das Licht und bedrohlich baumelt der Strick von der Decke bei dieser Inszenierung von Peter Wagner, der mit Peter Raab und Gerhard Lehner ein bedrückendes Kammerspiel auf die Bühne stellt."
Kleine Zeitung

Starke ke-Premiere mit Peter Raab, geleitet von Regie & Sound.
Kronenzeitung

Zur Inszenierung >>

Zum Nachlesen

SCHNEE ÜBER DER NOTWEHR DES MANNES

Den Männern fehlt die Einsicht, dass sie Selbstbildern folgen, die andere für sie konstruiert haben. Der Weg zu einer neuen männlichen Identität ist schwierig, ihn zu begehen aber unausweichlich.

Essay in Der Standard, 17./18. Feber 2018. Vollständiger Text >>

Zum Nachlesen

Der lange Schatten eines Denkmals

Vortrag von Peter Wagner
im Rahmen des 9. Dialogforums Mauthausen am 19. September 2017

Der vollständige Text ist hier nachzulesen >>

Letzte Bucherscheinung

Es ist eine Not mit uns - Ein pannonisches Pamphlet

Reden, Kommentare, offene Briefe aus nahezu drei Jahrzenten

Der burgenländische Autor und Regisseur Peter Wagner prägt nicht nur das kulturelle Geschehen, sondern auch den öffentlichen und politischen Diskurs im Land seit Jahrzehnten maßgeblich mit. Und dies nicht nur durch seine Bühnenwerke, Filme, künstlerischen Aktionen und literarischen Arbeiten, sondern vor allem auch durch offene und deutliche Worte, die er findet, wenn andere schweigen. Das Buch versammelt Reden, Kommentare und Offene Briefe aus nahezu drei Jahrzehnten, die sich unmittelbar auf konkrete gesellschaftliche, politische und kulturelle Ereignisse beziehen. Sie zeigen einen Künstler, der tief in seiner Umgebung verwurzelt ist und der seine Arbeit immer auch politisch versteht. Eingestreut sind Zwischenspiele aus literarischen und dramatischen Arbeiten Peter Wagners, die von der ewigen Wiederkehr des Absurden erzählen – in der Kunst und in der Wirklichkeit. (edition lex liszt 12)

Detailseite zum Buch >>

Buchbestellung: www.lexliszt12.at
Trailer zum Buch mit einem Ausschnitt aus "Ich eröffne" >>