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SCHATTEN DER LEERE

DAS EROS KADAVER DISTANZ KONZERT IM OHO-LIVE-STREAM

17. Jänner 2021, 18:00 Uhr
Live-Stream in vollständiger Länge und mit idealem Audio-Pegel:
https://vimeo.com/501858018
YouTube (fehlende Anfangsinserts, fehlende 1. Strophe des Songs "Lockdown"): https://www.youtube.com/watch?v=1WDN-Vu5Ofk&feature=youtu.be

MusikerInnen: Eveline Rabold / voc., Rainer Paul / guit., Peter Wagner / voc., guit.
Gastmusiker: Martin Kogler / bass, Jakob Braun / perc.

Das Label Eros Kadaver existiert seit gut 25 Jahren und entstammt der Fabrik des Autors, Regisseurs und Songwriters Peter Wagner. Es versteht sich als künstlerische Abgrenzung zum populären Mainstream in Film, Theater und Musik. Das multimedial agierende Band-Projekt „Eros Kadaver und Sein Fürst“, bestehend aus dem Trio Eveline Rabold (Gesang), Rainer Paul (Musik, Arrangements) und Peter Wagner (Konzept, Texte, Musik, Gesang), veröffentlichte 2015 seine erste Doppel-CD „Hunde der Einsamkeit“ und war seitdem in mehreren multimedial aufbereiteten Film- und Theaterprojekten im Einsatz, zuletzt im Wörthersee-Stadion Klagenfurt im Rahmen des Kunstprojekts „For Forest“ („Der 13. Gesang der Hölle“) und im „Ersten Österreichischen Distanz Theater“ des Pandemiejahres 2020. Einen Einblick in das Band-Projekt „Eros Kadaver und Sein Fürst“ geben die Websites www.peterwagner.at und www.hundedereinsamkeit.com.

Das per Live-Stream übertragene Konzert am 17. Jänner 2021 im Offenen Haus Oberwart resultiert aus der Verhängung des 3. Lockdowns im Zuge der Covid-Pandemie durch die österreichische Bundesregierung. Hauptdarsteller ist die LEERE, im konkreten Fall die Leere des tatsächlich vollkommen leergeräumten Veranstaltungs- und Theatersaals im Offenen Haus Oberwart. Der Raum dient Peter Wagner als Ausgangspunkt für eine musikalisch-optische Inszenierung, dessen Konzept in Form und Inhalt sich als Weiterentwicklung des von Wagner im Sommer 2020 realisierten Ersten Österreichischen Distanz Theaters versteht. Das Konzert bietet nebst deutschsprachiger, an künstlerischem Rock angelehnter Musik eine in das Wesen eines leeren Saals hinein modellierte Bilderchoreographie, die zumeist mit dem Inhalt der präsentierten Songs korreliert.

Die technische Abwicklung des Streams und seiner Aufzeichnung erfolgt durch Mitglieder des Leader-Projekts „TV Free Europe“.

Pressestimmen kürzest:
Wunderbare Livemusik und Gesang (Eveline Rabold) von „Eros Kadaver und Sein Fürst“. Kronenzeitung - 13. Gesang der Hölle
Die Band um die charismatische Sängerin Eveline Rabold gliedert mit einem ausgiebigen Livekonzert den Abend. Der Falter - Distanz Theater
Zwischen den Erzählungen legt das Trio „Eros Kadaver und Sein Fürst“ mit eingängigen Songs (Texte: Peter Wagner) weitere Fährten. Kleine Zeitung - Distanz Theater
Das Erste Österreichische Distanz Theater - unter anderem mit der beeindruckenden Stimme von Eveline Rabold. Prima Magazin

Aus dem eingangs gespielten Song „Lockdown“, den Peter Wagner am 19. Dezember 2020 unmittelbar nach Verkündigung des Lockdowns 3 in Österreich textete und komponierte:

Ich sah in eine Straße
Hoch oben vom Balkon
Leer war sie, die Straße
Leer, leer, leer - obschon
Die Bäume sich bewegten
Wie im Rausche hin und her
Doch nein, sie tanzten nicht
Die Straße, sie war leer

AUS DER EINZELHAFT -

AUS DER EINZELHAFT
Virtuelles Tagebuch einer Krise

Zwischen 16. März und 14. April 2020 widmeten Autor und Regisseur Peter Wagner (Idee, Konzept und Videos) und Rainer Paul (Originalkomposition und Instrumente) der aktuellen Pandemie ein virtuelles Tagebuch unter dem Titel AUS DER EINZELHAFT. An dieser Stelle sind sämtliche 30 Eintragungen aus 30 Tagen abrufbar. Alle Videos mit zusätzlichen kurzen Erklärungen gibt es auch in der MEDIATHEK auf dieser Website.

Tagebücher sind die Textform der Stunde. Einer, der seit 23 Tagen seine Website mit künstlerischen Video-Einträgen versorgt, ist Theater- und Hörspielautor sowie Filmemacher Peter Wagner. Der Mitbegründer des Offenen Kulturhauses Oberwart (OHO) gibt gemeinsam mit Musiker Rainer Paul Zeichen "Aus der Einzelhaft". Es sind mehrminütige, von Stimmen aus den Nachrichten umspielte und sonst angenehm textlos reflektierte Szenen eines zwangsläufig isoliert lebenden Menschen: von einer Videotelefon-Lesung (Katharina Tiwald) bis zum selbst exerzierten "Palmsonntagsfreigang", immer mit fabelhafter Musik. Einmal entwickelt sie sich aufgeweckt aus dem Sound des tropfenden Duschkopfs. (afze)
Der Standard, 9. April 2020

„Corona-Tagebücher“ gibt es online momentan wirklich nicht zu knapp. Aber dieses hier sollte man nicht versäumen: Der burgenländische Autor und Regisseur Peter Wagner streamt Videos „Aus der Einzelhaft“ – und er weiß, was er tut. Bildkomposition, Musik, Töne, Bilder aus seinem Alltag und Schnipseln aus Pressekonferenzen der Regierung ergeben eine eindrucksvolle Collage, ein Dokument, dass das Zeug hat, zu bleiben.
orf.at, 15. April 2020

Peter Wagner berichtet "aus der Einzelhaft"
Von 16. März bis zum 14. April führte der burgenländische Autor und Theatermacher Peter Wagner ein virtuelles Tagebuch. Die 30 Folgen "Aus der Einzelhaft" sind eine sehenswerte Dokumentation des künstlerischen Umgangs mit einer gesellschaftlichen Ausnahmesituation. Minimalistische Videominiaturen von rund drei Minuten Länge zeigen den künstlerischen Alltag als "Selbstversuch unter mir aufgezwungenen und doch akzeptierten Bedingungen". Die Tonspur liefern Nachrichtenschnipsel sowie "täglich frisch komponierte und interpretierte Musik" von Rainer Paul. Die hörens-und sehenswerte Miniserie schließt mit der filmischen Umsetzung der "Idee: Offener Ausgang" und einer Parole: "Es lebe der Punk!" Auf Peter Wagners Homepage sind nicht nur sämtliche 30 Folgen abzurufen, sondern auch Links zu Aufzeichnungen seiner Inszenierungen wie der Doppelproduktion "Der 13. Gesang der Hölle" vom vergangenen Herbst im Wörthersee-Stadion und im klagenfurter ensemble.

Wiener Zeitung, 20.4.20, 10:24 Uhr

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HANNA I KÄTHE – DVI HRVATICE U OTPORU * FILM-, MUSIK- UND LESEPERFORMANCE

Samstag, 9. März 2019, KUGA Großwarasdorf, 20:00 UHR
Samstag, 23. MÄRZ 2019, Offenes Haus Oberwart, 20:00 UHR

Eine zweisprachige Eigenproduktion der KUGA

Regie: Peter Wagner
Musik: Marco Blascetta, Justin Kodnar, Nikola Zeichmann. 
Lesende: Claudia Fellinger, Andrea Kerstinger, Konstantin Vlasich, Josko Vlasich
Technik: Valentin Reumann, Kristijan Karall

Auch im Burgenland gab es, bescheiden, aber doch, politischen Widerstand gegen das Nazi-Regime. An vorderster Front finden sich dabei zwei Burgenlandkroatinnen, die ihren Kampf gegen den Terror der Nationalsozialisten nicht nur mit unerschütterlich zähem Engagement führten, sondern auch mit Gefängnis, Folter und einem brutalen Überlebenskampf im Konzentrationslager bezahlten.

Beide Frauen überlebten den Terror. Hanna Sturm verewigte ihre Erinnerungen in dem Buch „Die Lebensgeschichte einer Arbeiterin; vom Burgenland nach Ravensbrück“, während Käthe Sasso im Zeitzeugenprogramm seit den Neunzigerjahren unzählige Veranstaltungen und Vorträge bis zum heutigen Tag absolviert. Für die Veranstaltung „Hanna und Käthe“ wurde ein Interview mit der mittlerweile 92-Jährigen aufgezeichnet.

Aus diesem und weiteren Materialien über Käthe Sasso sowie aus dem Material des Buches und aus den auf Kroatisch geführten Interviews mit Hanna Sturm haben Josko Vlasich und Peter Wagner eine Erzählung über die beiden bemerkenswerten Frauen entwickelt, die filmisch, musikalisch und verbal aufbereitet den Bogen über ein gutes Jahrhundert Zeitgeschichte spannt.

Zum Nachlesen

STRAMME STEINE

Ein Denkmal, um den "Anschluss" zu feiern. Im Österreich des Jahres 2018. Das gibt´s nicht? Doch, das gibt es - mitten im Burgenland. Nachrichten aus Oberschützen. 

Essay in Die Presse. Spectrum am 24. März 2018 >>

Mein Herz ist wie ein Stein

Konzertfilm - Gustav Mahler Preis 2017 im Musikforum Viktring
von Peter Wagner 

LINK ZU GESAMTFILM DEMNÄCHST HIER!


Inszeniertes Oratorium als Beitrag zu den Menschenrechten
nach drei von Peter Wagner ausgewählten Texten von Sitting Bull, Winston Churchill und Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai.
Uraufführung: Stift Viktring, Arkadenhof / 21. Juli 2017
Gustav Mahler Kompositionswettbewerb der Stadt Klagenfurt 2017

Zur Inszenierung des Gustav Mahler Kompositionspreises 2017 >>

Zum Nachlesen

SCHNEE ÜBER DER NOTWEHR DES MANNES

Den Männern fehlt die Einsicht, dass sie Selbstbildern folgen, die andere für sie konstruiert haben. Der Weg zu einer neuen männlichen Identität ist schwierig, ihn zu begehen aber unausweichlich.

Essay in Der Standard, 17./18. Feber 2018. Vollständiger Text >>

Zum Nachlesen

Der lange Schatten eines Denkmals

Vortrag von Peter Wagner
im Rahmen des 9. Dialogforums Mauthausen am 19. September 2017

Der vollständige Text ist hier nachzulesen >>

Letzte Bucherscheinung

Es ist eine Not mit uns - Ein pannonisches Pamphlet

Reden, Kommentare, offene Briefe aus nahezu drei Jahrzenten

Der burgenländische Autor und Regisseur Peter Wagner prägt nicht nur das kulturelle Geschehen, sondern auch den öffentlichen und politischen Diskurs im Land seit Jahrzehnten maßgeblich mit. Und dies nicht nur durch seine Bühnenwerke, Filme, künstlerischen Aktionen und literarischen Arbeiten, sondern vor allem auch durch offene und deutliche Worte, die er findet, wenn andere schweigen. Das Buch versammelt Reden, Kommentare und Offene Briefe aus nahezu drei Jahrzehnten, die sich unmittelbar auf konkrete gesellschaftliche, politische und kulturelle Ereignisse beziehen. Sie zeigen einen Künstler, der tief in seiner Umgebung verwurzelt ist und der seine Arbeit immer auch politisch versteht. Eingestreut sind Zwischenspiele aus literarischen und dramatischen Arbeiten Peter Wagners, die von der ewigen Wiederkehr des Absurden erzählen – in der Kunst und in der Wirklichkeit. (edition lex liszt 12)

Detailseite zum Buch >>

Buchbestellung: www.lexliszt12.at
Trailer zum Buch mit einem Ausschnitt aus "Ich eröffne" >>